Archiv für Juni 2009

Unerlaubte Nebentäthigkeiten

Wir können, um es mal auf den Punkt zu bringen, nicht nur hervorragend einkaufen (siehe oben) oder Deniz zum heutigen Wiegenfest ein Fahrrad schenken, sondern auch mal wat Sinnvolles machen. Yeh!

Goodbye Yellowbrick Knebel

Wie manch einer bestimmt weiß, hat sich Genosse Hans Knebel aufgemacht, den großen Teich zu überqueren, vergangenes hiesiges Leid hinter sich zu lassen und im Schmelztiegel L.A.s ein kleines Glück zu finden. Naheliegend, vorher flugs ein langgehegtes Hirngespinst Wahrheit werden zu lassen: alle drei Teile von „Zurück in die Zukunft“ am Stück zu gucken. Residiert wurde an jenem Abend im Eßzimmer Jaspersen, der Hausherr servierte türkische Köstlichkeit und stellte seinen Rechner zur Verfügung, weil kein Kabel vom DVD-Player zum Fernseher führte.

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Teller mit Schwein und Kartoffeln (sehr gelungen!) im Vordergrund, Marty McFly mit Problemen im Hintergrund: glamouröse Abendgestaltung par excellence.

NF80.

Sehr gutes Getränk, das man in Ostfriesland dem Handwerker nach getaner Arbeit feilbietet und uns den Genuß bzw. das Verständnis des dritten Teiles von „Back To Future“ (auf Englisch) erheblich verkomplizierte: NF80.
Fazit: mit zunehmendem Promillegehalt wird es radikal schwieriger, die logischen Fehler zu erklären und dem Western-Assi-Amerikanisch des letzten Films zu folgen, was Herrn Jaspersen möglicherweise dazu bewog, die letzte Stunde von Teil III zu verschlafen. Angemalt wurde er von Knebel/Engler jedoch nicht, die sich zu vorgerückter Stunde vom Acker machten und eventuell noch „auf ein‘ Whisky“ in der Mutter einkehrten, so genau weiß das niemand mehr.

Servicewüste Deutschland

Zum Thema „Vivian Girls“

In Anbetracht der Tatsache, daß sich beim gestrigen Konzert der höchstphantastischen Vivian Girls in der Prinzenbar nicht schichtweise Hipsters, Genderfreaks, jugendliches Tanzvolk aller Geschlechter und wasweißich, was ich bei dem angeblichen Hype um die drei Damen aus Brooklyn erwartet hätte, herumtrieben, sondern vielmehr die übliche Melange aus ältlichen Connaisseur-Tütenköppen (wie zB mir) und einigen Nerds, die ständig bei Terminal Boredom ihre Zeit verschwenden, sei hier noch flugs auf das letzte Deutschlandkonzert für heute abend im Kölner tsunami hingewiesen. Ich nämlich war gestern schlichtwegs entzückt von jener Mischung aus (metaphorisch) shoegazender Melancholie und garagigem Radau – als hätten die Rip Offs starke Depressionen und wären nicht sonnenbebrillte Tankwarte des anderen Geschlechtes.
Ergo: heute hingehen, beim nächsten Mal dann schon damit angeben. Das gilt auch für Dich, Hosenlatz!

Lingener Impression

Vom Glauben an den Glauben: „Es muß doch noch Bier vorhanden sein! Ich muß es nur wollen und ganz fest daran glauben!“
Agni Buh bei der Getränkerecherche auf dem Abi-Festival in Lingen. Die Gruppe Herrenmagazin dankt für fünf bis sechs Vollräusche.